Beauftragung und Kosten

    Voraussetzung für ein Tätigwerden des Rechtsanwaltes ist die Beauftragung durch die Mandantin bzw. den Mandanten. Telephonische Anfragen werden grundsätzlich nur unverbindlich und ohne jedes Obligo beantwortet. Anfragen schriftlicher Art begründen kein Mandatsverhältnis; dafür ist grundsätzlich die Erteilung einer Vollmacht oder der Abschluß eines schriftlichen anwaltlichen Dienstvertrages bzw. einer Honorarvereinbarung erforderlich. Die einseitige Erteilung eines Mandates durch den Rechtsuchenden an den Rechtsanwalt, insbesondere via Email oder Telefax, ist nicht möglich; der Auftrag wird erst mit schriftlicher Bestätigung durch den Rechtsanwalt und Eintritt möglicher weiterer Bedingungen, z. B. Eingang eines Honorarvorschusses, für den Anwalt verbindlich. Die Bearbeitung eines Mandates ist stets kostenpflichtig.

    Die Honorierung der rechtsanwaltlichen Tätigkeit ist seit dem 1. Juli 2004 durch das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) neu geregelt. Dieses Gesetz hat die bis dahin geltende Bundesrechtsanwaltsgebührenordnung (BRAGO) abgelöst. Es ist jedoch grundsätzlich bei einer Gebührentabelle geblieben. Die Höhe der Gebühren ist vom jeweiligen Gegenstandswert bzw. Streitwert sowie dem Umfang und Schwierigkeits-grad der anwaltlichen Tätigkeit abhängig.

    Die einschlägigen Gebührengesetze, die Bundesrechtsanwaltsordnung, die Berufs-ordnung der Rechtsanwälte sowie die Standesregeln der Rechtsanwälte in der Europäischen Gemeinschaft und weitere berufsrechtliche Normen können entweder dem Bundesgesetzblatt entnommen, im Buchhandel erworben oder auf der Internet-seite der Bundesrechtsanwaltskammer (www.brak.de) eingesehen werden.

    Nationale Mandate

    Die Gebühren des Rechtsanwaltes richten sich für nationale Tätigkeiten zunächst nach dem Gebührengesetz, dem sogenannten Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Dort sind, ausgehend von dem in der einzelnen Sache streitigen Betrag, die entsprechenden Gebühren für die möglichen Tätigkeiten des Rechtsanwaltes vorgegeben. Diese RVG-Gebühren werde ich in aller Regeln berechnen, sofern keine Honorarvereinbarung abgeschlossen wird. Die RVG-Gebühren müssen mindestens berechnet werden, wenn es sich um eine gerichtliche Auseinandersetzung handelt.

    Für die Betreuung außergerichtlicher Auseinandersetzungen oder für die juristische Beratung, auch in den oben bezeichneten Schwerpunktgebieten der Kanzlei, kann gegebenenfalls wahlweise zu den RVG-Gebühren eine Honorarvereinbarung auf Stundensatzbasis oder aber ein Pauschalhonorar abgeschlossen werden.

    Die Einzelheiten der Kostenfragen und des Rechtsanwaltshonorares werden bei Mandatserteilung besprochen und festgelegt; wird keine Honorarvereinbarung abgeschlossen, gelten die Gebühren gemäß den Vorschriften des RVGs.


    Internationale Mandate

    Die Kanzlei wird bei internationalen Mandanten in der Regel auf Basis eines in Abhängigkeit von Umfang, Bedeutung und Risiko des Mandates zu vereinbarenden Stundenhonorares oder einer Pauschalvergütung tätig.